Mit ‘immanuelkirche’ getaggte Artikel

Adams Äpfel im Filmclub

Donnerstag, 14. Mai 2009

Heute, am Donnerstag 14. Mai, geht wieder der Vorhang im Gemeindesaal der Immanuel-Kirche auf der Veddel auf, um den Anwesenden den Film “Adams Äpfel” zu zeigen. Laut Wikipedia geht es um folgendes:

Ivan ist ein Pfarrer, der missionarischen Eifer mit unbedingter Güte und schier grenzenlosem Verständnis für die nur scheinbar sündhafte Welt in sich vereint. Auf seinem ländlichen Anwesen hat er es sich zur Aufgabe gemacht, ehemalige Straftäter auf Bewährung zu bekehren. Zu einem Kleptomanen und Vergewaltiger mit Alkoholproblemen und einem arabischstämmigen Tankstellenräuber gesellt sich der Neonazi und Skinhead Adam. Auf die Frage des Pfarrers, welche Aufgabe er im Zuge seiner Resozialisierung erfüllen wolle, antwortet Adam voller Sarkasmus, einen Apfelkuchen backen zu wollen, nicht ahnend, dass der Geistliche ihn ungerührt beim Wort nimmt. Adams Aufgabe besteht also darin, den Apfelbaum vor der Kirche zu pflegen, um aus den Äpfeln später einen Apfelkuchen backen zu können. (Quelle: Wikipedia)

Wie gewohnt, gibt es Getränke und bei der Thematik des Filmes ist natürlich die kirchliche Umgebung auch ganz passend. Ab 20 Uhr geht es los! Hier noch mal ein Trailer.

Donnerstag, 14. Mai, 20 Uhr, Gemeindesaal der Immanuel-Kirche, Wilhelmsburger Straße 73 auf der Veddel

Filmclub zeigt – Auf der anderen Seite

Montag, 06. April 2009

Der Filmclub im Gemeindesaal der Immanuelkirche zeigt am Donnerstag, 9. April ab 20 Uhr   “Auf der anderen Seite”. Gedreht hat ihn Fatih Akin. Die deutsch-türkische Produktion spielt weitestgehend in Istanbul, Bremen und Hamburg. Erzählt wird die Geschichte von sechs Charakteren in drei abgeteilten Kapiteln. Bevor das nun hier alles viel zu komplex wird und so in einer Kinokritik ausartet, die ich ganz bestimmt nicht leisten kann, verweise ich mal auf den vorzüglichen Artikel zum Film bei Wikipedia!

Und außerdem habe ich hier noch einen Trailer aufgetrieben:

Also bis Donnerstag! Eintritt frei.

Wenn die Zeit still steht…

Montag, 06. April 2009

12 Uhr Mittags? High Noon oder doch eher 0.00 Uhr? Auf der Veddel scheint seit ein paar Wochen die Zeit still zu stehen. Zumindest die Zeiger auf der großen Kirchenuhr rühren sich nicht vom Fleck und machen keinen Mucks.

Keinen Mucks geben die Glocken der Immanuelkirche von sich

Keinen Mucks geben die Glocken der Immanuelkirche von sich

Die zahlreichen Nachfragen und Kommentare der letzten Zeit haben es gezeigt: Viele Menschen auf der Veddel fehlt die Uhr am Turm, diese weithin sichtbare Zeitanzeige. Beim Blick aus dem Fenster fehlt ihnen eine gewohnte Orientierung, eine kurze Vergewisserung vor dem Gang zur Arbeit, vielleicht auch einfach ein vertrautes Gefühl. Vielen fehlt auch der Stundenschlag: Ob es die Kinder auf dem “Kirchenspielplatz” gegenüber sind, die sich an ihm orientieren oder deren Eltern, die den Kindern den Auftrag geben: “Wenn es sechs schlägt, kommst du nach Hause!” Das Schlagen der Uhr ist manchem eine regelmäßige und willkommene Unterbrechung und Gliederung des Tagesablaufs und gehört einfach dazu.

Keine Sorge! Das ist alles nicht vorbei und die Zeit steht nicht still; doch: Nach über 50 Jahren sind das Uhrwerk und seine elektronische Steuerung (material-)ermüdet und brauchen eine grundlegende Sanierung. Die uss gut geplant und vor allem bezahlt werden. Und dann, eher früher als später, läuft sie wieder, unsere Uhr, versprochen. Geben Sie uns noch ein bisschen Zeit…

(Anmerkung: Dieser Text stammt von Steffen Kühnelt, Pastor der Immanuelkirche auf der Veddel und erschien bereits im Gemeindeblatt)