Es gibt auch der Veddel durchaus das eine oder andere was nicht wirklich in Ordnung ist. So zum Beispiel den fehlenden Fahrstuhl an der S-Bahn. Das hat aber den Vorteil, dass sich jeder – frei nach dem Pfadfindermotto: “Jeden Tag eine gute Tat!” – an die Treppe stellen kann und jungen Frauen mit Kindern und vor allem Kinderwagen dabei hilft den Nachwuchs und sein Gefährt nach unten oder oben zu tragen. Bösartige Menschen könnten jetzt vorschlagen, dass man daraus eine Stelle für Aktiv-Jobber machen kann. Oder auch zwei. Nun denn. Ich will hier ja niemand auf die Sprünge helfen, sondern was ich echt derbe Bullshit finde, ist, dass das Straßenschild “Wilhelmsburger Straße” schon seit einiger Zeit immer umgebrettert rumliegt. Mittlerweile treibt es sich im Park bei der Immanuelkirche herum und vertreibt sich die Zeit mit Rumliegen auf dem Rasen. Warum stellt man das Schild nicht einfach mal vernünftig mit Betonsockel auf die andere Straßenseite? Das wäre doch mal ein Vorschlag. Aber wahrscheinlich muss das Schild samt Ständer erstmal in der Frontscheibe eines Autos landen, damit sich da was ändert.

Das wandernde Straßenschild von der Veddel
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Moin moin!
Das Straßenschild ist zwischenzeitlich wieder aufgestellt worden, wurde aber nach wenigen Tagen wieder umgetreten.
Ich habe mit dem Garten- und Tiefbauabteilung des Bezirksamtes gesprochen. Die kaufen jetzt einen Sack Schnellzement für richtig viel Geld, um dem Straßenschild einen umtrittsicheren Stand zu verschaffen.
Die Garten- und Tiefbauabteilung ist übrigens seit Jahren unterfinanziert, weil dem Bezirksamt nicht die nötigen Stellen und Mittel vom Senat zugebilligt werden. Das ist noch schlimmer geworden, seit dem Wilhelmsburg zum Bezirk gekommen ist. Die Harburger haben sich bei der Übertragung von Stellen und Material sehr zurückhaltend gezeigt.
Das hat immer wieder Auswirkungen auf die Qualität der Wege und Parkanlagen. So wurden beispielsweise in diesem Frühjahr kein Blumenbeet im Immanuelpark mehr angelegt.
Das der Brunnen im Veddeler Stieg läuft, haben wir übrigens der Affi zu verdanken: Die Stromrechnung wird jedes Jahr von Aurubis übernommen.